Nach dem Scheitern des Verkaufs des ungenutzten Baugerüstes der alten Kletterwand unternimmt der Vorstand mit dem Kletterwandausschuss einen neuen Anlauf, um das Baugerüst optimal zu verkaufen. Durch einen Zufall entdeckte der 1. Vorsitzende Dietrich Söldner, dass eine Gerüstbaufirma im Gebäude seiner Arbeitsstelle ein Gerüst zur Instandhaltung eines Treppenhauses aufstellte, das dem gleichen Gerüsttyp entsprach wie das Gerüst der alten Kletterwand. Nach Übergabe der Teileliste und einiger Fotos des Gerüstes an den Juniorchef der Firma wurden wir uns schnell über den Verkauf einig. Folgende Dinge wurden vereinbart: der Verkaufspreis beträgt 1.000,- Euro zuzüglich der Mehrwert-steuer, kostenloser Abtransport von Gereda bei Schöngleina zum Firmengelände in Eisenberg und technische Hilfe durch Gerüste bei Arbeiten in der Kletterhalle. Es wurde umgehend mit dem Finanz-amt Gera Kontakt aufgenommen, um die erhaltene Mehrwertsteuer dem Staatshaushalt wieder zu- zuführen. Einen großen Dank an den Kletterfreund Rene Alinski, der für ca. 1 Jahr das Baugerüst kostenlos in seiner Scheune in Gereda bei Schöngleina gelagert hat.
Die Höhe der Restschuld unserer Darlehnsverpflichtungen betrug zum 01.01.2008 noch ca. 2.180,- Euro plus Zinsen. Durch den Verkauf des Gerüstes der alten Kletterwand können wir wieder eine Sondertilgung in Höhe von 1.000,- Euro realisieren. Nach der Sondertilgung beträgt die noch zu tilgende Darlehnssumme nur noch 1.180,-Euro. Bei stabilen Einnahmen wird sicher im Sommer 2008 eine weitere Tilgung in Höhe von 500,- Euro möglich sein. Ein realistisches Ziel sollte es sein, bis zur Hauptversammlung im November 2008 in Jena das Darlehen vollständig abzulösen. Nach dem Darlehensvertrag war 2012 als Endtermin der Rückzahlung geplant. Welch ein gutes Gefühl, voraussichtlich ab 1. Januar 2009 keine Schulden mehr zu haben. Danke an alle Nutzer der Kletterhalle, an alle Kletterwanddienste und den Vorstand, die durch ihr Handeln mit zur vorfristigen Tilgung beigetragen haben.
Durch die Jugendleiterin Antje Maahs konnten vier Schließfächerschränke von der Fachhochschule Jena besorgt werden, die dort aus der Nutzung genommen waren und verschrottet werden sollten. Mit dem LKW des Bergfreundes Rico Gaschler konnten die Schränke in die Kletterhalle transportiert und in den Umkleideräumen aufgestellt werden. Die Schlüssel für die Münzschließsysteme der 30 Fächer waren nicht mehr vorhanden; auch waren 10 Fächer verschlossen. Eine Nutzung der Münzschlösser ist nicht mehr möglich, da sie noch auf DM-Basis funktionieren. Ein Umrüsten ist zu teuer. Eine Nutzung solcher Schließsysteme hat auch den Nachteil, dass ein Nutzer sein Schließfach sehr schnell zur Dauernutzung missbrauchen kann. Andere Nutzer haben das Nachsehen. Aus diesem Grunde wurden die 10 Fächer von Andreas Fröde und Wolfgang Wisniewski aufgebohrt und der Ausbau der anderen 20 Schlösser in Angriff genommen. Ein Schließhaken wurde entwickelt und in einer Feinblechfirma hergestellt. Am 22. März 2008 haben in einem ca. 4stündigen Arbeitseinsatz Wolfgang Wisniewski und Dietrich Söldner die 30 Fächer damit ausgerüstet. Ab sofort kann jeder die Fächer nutzen und mit seinem eigenen Vorhängeschloss verschließen. Im Frauenumkleideraum stehen zwei Schränke mit je sechs Fächern in den Abmessungen 30x50x 80cm zur Verfügung. Die anderen zwei Schränke mit je sechs bzw. zwölf Fächern (Abmessung in der Höhe 40cm) fanden ihren Platz im Männerumkleideraum. Eine Nutzerordnung wird noch ausgearbeitet. Eines ist jetzt schon festgelegt: Dauernutzung wird es nicht geben. Nach dem Ende des Dienstes werden nicht entfernte Vorhänge-schlösser mittels Bolzenschneider „geöffnet“ und entfernt. Einen Dank an alle Beteiligten für das Projekt „Schließfächerschränke“.
Die Sprungmatten liegen nun seit Juni 2003 in unserer Kletterhalle. Wer hat je die Sprungbelastungen, denen diese Matten ausgesetzt waren, gezählt, sicher niemand?! Selbst das technisch beste Material unterliegt einem Verschleiß und erfüllt dann nicht mehr seine Funktion. Unsere Matten haben unter den harten Bedingungen das Ende ihre Betriebszeit erreicht und müssen erneuert werden. Es gibt zwei Bedingungen, die an die neuen Matten zu stellen sind: zwei- oder mehrteiliger Aufbau (müssen außerhalb der Kletterzeiten wegen der Fußbodenheizung angehoben werden) und sicheres Verbinden der Mattenteile, um die Unfallgefahr beim möglichen auseinander- rutschen auszuschließen. Es werden in der nächsten Zeit Angebote von Mattenherstellern angefordert, um das Mattenproblem bis spätestens September 2008 zu lösen. Die zu erwartenden Kosten werden sich in der Höhe von 2.500,- bis 3.500,- Euro bewegen.
Bei Kindergeburtstagen, Klettern mit Freunden von anderen Vereinen, Kursen u.a. Veranstaltungen kann die komplette Kletterhalle gemietet werden. Der gewünschte Termin (Tag und Zeit), an welchem ohne Betreuung und Materialausleihe geklettert werden soll, ist mit dem verantwortlichen Kletterwand-dienst zu vereinbaren und in einem Mietvertrag festzulegen. Dieser Mietvertrag wird dann vom Vor-stand genehmigt. Folgende Preise sind in Abhängigkeit der Zeit und dem Mieter festgelegt worden:
Terminanfragen bitte unter kletterwand@spider-net.de oder http://www.wand.alpenverein-jena.de/kontakt.phtml